Reviews

Band: Jennifer Rose
Album: Alone & Unsupervised
Label: UNSIGNED
VÖ: 23. April 2009

Genre: Rock

 

MCR Reviewer: Pep Si

 

***english below***

 

„Alone & Unsupervised“ von Jennifer Rose ist ein wunderbares Hard Rock Album mit zehn Tracks…just killers no fillers…sie ist ein Singer/Songwriter „at it‘s best“. Jede Nummer hat dich nach den ersten drei Akkorden…treibende Rhythmen, coole lyrics und eine glasklare Stimme mit einer wahnsinnigen Range. Wer auf ehrlichen, handgemachten und guten Hard Rock steht wird das Album lieben. Es gibt zwei Songs bei denen meine Gaensehaut mein T-Shirt zerreisst – „Toe 2 Toe“ und „One last kiss“ – aber das ist meine persönliche Präferenz. Last euch auf das Album ein, ihr werdet es nicht bereuen…

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„Alone & Unsupervised“ from Jennifer Rose is a wonderful 10 – track Hard Rock Album…no fillers just killers…she‘s a singer/Songwriter at it‘s best. Each track catches you with the first three chords…driving impulsive rhythms, cool lyrics and a crystal clear voice with a wide range. If you are into honest, handmade and awesome Hard Rock you‘ll love this album. My favor songs that make my goosebumps ripping my shirt are „Toe 2 Toe“ and „One last kiss“…but that‘s just my individual preference…check it out, there‘ll be no regrets.
Punkte: 10/10

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Band: Death Injection
Album: Victim’s Night
Label: Eigenproduktion
VÖ: 15.09.2018

 

Death Injection besteht aus den fünf Jungs Fiete(vocals), Oli (guitar), Peter (guitar), Mario (drums) und Benni (bass) die am 15 September ihr erstes Album veröffentlichen.

 

Schon im Intro zeigen sie, um was es in ihrem Album geht, nämlich feinster Death Metal.
Die Jungs haben in einigen Songs sogar Core Elemente eingebaut, was ich als sehr gelungen empfinde, auch wenn ich gestehen muss, dass diese Core nicht ganz meinen Geschmack trifft. Die Songs sind, anders als bei einigen anderen Death Metal Bands, melodisch und perfekt abgestimmt und versinken nicht im Einheitsbrei.

 

Die Stimme von Sänger Fiete kommt brutal und düster rüber und erinnert mich hin und wieder an Amon Amarth, oder Marduk.

 

Das einzige was mir gefehlt hat, sind Songtexte im Booklet.

 

Fazit nach 35 Minuten lauter und kraftvoller Musik:
Death Metal Fans kommen bei dieser Platte voll auf ihre Kosten. Rein hören lohnt sich definitiv!
Punkte 8/10

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Band: Shiraz Lane
Album: Carnival Days
Genre: Hard Rock
Label: Frontier Music
VÖ: 23. Februar 2018

Die energiegeladene, finnische Hard Rock Band Shiraz Lane, veröffentlichten am 23.02.2018 ihr zweites Album „Carnival Days“.
Das Album ist mehr als ein würdiger Nachfolger des 2016 erschienenen Debütalbum ‚For Crying Out Loud‘.
Das Album Carnival Days ist für mich jetzt schon eines der Top 5 Veröffentlichungen in diesem Jahr. Kein Album hab ich in dem Jahr mehr gehört als die grandiose CD. Die Scheibe ist einfach nur perfekt und macht unglaublich viel Laune. Selbst nach dem gefühlten 1000sten mal durchhören rockt die Platte wie Sau und wird kein Stück langweilig.
Angefangen beim ersten Song „Carnival Days“ bis hin zum letzten „Reincarnation“ ein durch und durch perfektes Album. Für die, die es ruhiger mögen sind die zwei Songs „Gotta Be Real“ und „Hope“ zu empfehlen.
Anspieltipps: Hört das komplette Album 

PUNKTE: 10/10

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Band: Ammunition                                                                     
Album: Ammunition
Genre: Hard Rock
Label: Frontiers Music
VÖ: 26.Januar 2018
Gesamtlänge: 37:29

 

Geschrieben von Micha

Ammunition, eine Band aus Oslo, gegründet 2014 von Age Sten Nilsen und Erik Mårtensson. Die Band besteht aus den Mitgliedern: Åge Sten Nilsen (v), Erik Mårtensson (g), Victor Cito (b), Jon Pettersen (g), Magnus Ulfstedt (d), Lasse Finbråthen (k)

Ende Janbuar 2018 erschien die zweite Platte von Ammuniton. Die Band rund um ex-WIG WAM Sänger Age Sten Nilsen und Erik Mårtensson(WET, Eclipse, Nordic Union) haben mit der CD, die den gleichen Namen trägt wie die Band, einen mehr als würdigen Nachfolger der 2014 erschienen Debut Scheibe „Shanghaied“ veröffentlicht.

Das Jahr hat praktisch erst begonnen und die Platte wird devinitiv in meinen Top10 für 2018 ihren Platz finden. Gleich der ersten Song „TIME“ ist ein Energie geladener Song der hoffentlich auf der Setlist nicht fehlen wird, da Ammunition ja nachgesagt wird eine hervoragende Live Band zu sein.

Weiter geht es mit den Songs „Freedom Fighter“ und „Virtual Reality Boy“. Zwei wirkliche gute Laune Songs, die das perfekte Zusammenspiel von Nilsen und Mårtensson wiederspiegeln. Zwei Musiker die ihr Handwerk verstehen und wissen wie man es perfekt einsetzt.

Der, meiner Meinung nach, beste Song auf der Platte ist „Wrecking Crew“.

Wer auf gutaussehende Frauen in Orangefarbigen Overolls steht, sollte sich das Video von dem Song angucken. Da wird, wie man dem Namen den Songs entnehmen lässt, alles kurz und klein gekloppt :).

Durch die beiden Balladen „Eye for an Eye“ und „Miss Summertime“ wird das Album gut abgerunden und verdient es auf jedenfall einmal gehört zu werden, aber bei dem einenmal wird es nicht bleiben… garantiert.

Punkte: 9/10

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Band: Empiresfall
Album: A Piece to the Blind
Genre: Thrash Metal / Hard Rock
Label: Pure Steel Records
VÖ: 02.03.2018

Geschrieben von Beardy

 

Empiresfall : A Piece to the Blind
Franky Chighetti – Vocals, Guitar, Alex „Mad“ Bam – Guitar , Dennis Gundelach – Bass und Nico Steffens – Drums formerly known as Empiresfall hauen mit dem 2018ner Output ein echtes Undergroundthrashjuwelchen raus. Thrash steht für schnelle Gitarren mit harten Riffs , stampfenden Drums und treibenden Bass gepaart mit relativ hohen Geschreie a la Lost Society (geil)… nicht so bei Empirefall ; hier ist mal eine Stimme angesiedelt die man im Thrash nicht so oft zu hören bekommt aber die sich gerade deswegen schnell im Mittelohr einnistet. 2008 nach der Gründung folgte das Demo „Place of Pain“ und 2014 der erste Longplayer „Riot“ folgte ist „A Piece to the Blind“ der zweite vollwertige Longplayer von Empiresfall. Den Thrasher erwartet gut gepielter Midtempo Thrash (Wasteland) in Symbiose mit typischen Thrashriffs (Betrayers); alles solide gespielt und gut produziert. Empiresfall wissen die melodischen Giddars ( A Piece To The Blind)schön tight aufzuspielen und der Fan der so etwas mag wird mit dieser Scheibe sehr glücklich werden. Die Scheibe wartet mit gut 29 Minuten Spielzeit auf und man hätte eventuell noch Platz für einen Obulus gehabt aber Fans des Genres werden hier gut unterhalten.
5 von 8 Hörner werden hier für eine gut produzierte Thrash-Scheibe hochgehalten. Der Undergroundliebhaber wird seinen seine Matte bei „A Piece to the Blind“ oft und gerne schütteln.

 

PUNKTE: 5/8
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Band: Pretty Boy Floyd
Album: Puplic Enemy
Genre: Glam Metal / Hard Rock
Label: Frontier Music
Länge: 44:39
VÖ: 01.12.2017

Geschrieben von Micha

 

Holt Eure Spandexhosen raus, toupiert Eure Haare, denn die Jungs von Pretty Boy Floyd sind zurück und das mit einer wahnsinns Platte die Euch zurück in die 80er befördert.
Pretty Boy Floyd, eine Band aus Hollywood, gegründet von Steve Summers (Sänger) im Jahre 1987. Leider blieb der kommerzielle Erfolg aus, aber für mich einer der Besten Bands aus den 80er Jahren.
Ich war ziemlich überrascht als die Band ankündigte ein neues Album auf den Markt zu bringen, da sie in ihrer 30 jährigen Karriere gerade einmal 4 Studio und ein Kiss Tribute Album veröffentlichten.
So jetzt zum Album.
Nach dem Intro S.A.T.A was ein wenig an Leatherboys with Electric Toys errinert, geht es schon gleich mit dem ersten Song FEEL THE HEAT los. Ein Machinengewehr wird geladen, ballert los und der Song fängt an. Energie geladener Song im typischen Pretty Boy Floyd gewand. Das schöne an dem Album ist, dass die Band sich nicht versucht neu zu erfinden, sondern sich selbst und ihrer Musik treu geblieben sind. Die Platte ist zu 100% das, was man von der Band erwartet und wie man sie kennt. Ein klassisches Glam Metal Album ohne viel Schnick Schnack. Praktisch so als wäre die Band ins Studio gegangen, Mikro in die mitte und alle spielen los. Ich kann jeden empfehlen sich die Scheibe mal anzuhören, es lohnt ich auf jeden Fall!!!
!!!KLARE KAUF EMPFEHLUNG!!!
Anspieltipps: Feel The Heat, Girls All Over The World, We Can’t Bring Back Yesterday, We Got The Power, Do Ya Wanna Rock… ach hört euch einfach das komplette Album an 🙂

PUNKTE : 9/10

 

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Geschrieben von Beardie

Kadaverficker – KFFM 931.8

Es ist immer wieder schön, wenn man eine CD andreht und denkt „Boah, das geht ins Ohr! „…. So erging es mir als ich „Germin Vermin“ (mit die stärkste Nummer auf auf KFFM 931. 8 ) via Random zum rotieren brachte. Das ist SludgeDeath vom Feinsten, garniert mit einer Prise Punk, Crust …. einem Hauch von Black und Grindcore. Kadaverficker unter dem Zepter von Goreminister (Vocals), Corporal Cruel (Drums), Grand Moff Ghoul (Guitars) und Major Maggotfeeder (Bass) betiteln das selbst als NEKROKORE, also quasi für jeden was dabei. Sie nehmen sich selbst nicht ganz so ernst, was sich auch in den Texten wiederspiegelt. Man höre z.B. :“Hier kommen die Ficker“ / „The Sleeping Bootey“ an. Köstlich! Zählt man eine kreative Pause von 6 Jahren nicht dazu, so haben Kadaverficker die bis ’93 als Funeral agierten, nun die 25 Jahre voll gemacht (Wortspiel), und ich freue mich riesig, sie auf dem Deathfeast zu sehen. KFFM 931.8 ist mit 18 Tracks und einer Spielzeit von gut 32 min. auf Bandcamp zu haben. Die Songs sind abwechslungsreich und machen richtig Lust auf deren Live Performance. Als weiteren Anspiel Tipp gönne ich Euch noch das „Kleben nach dem Tod“ und „Dead Is The New Sexy“. Insgesamt kann man 6,5 Partyhörner hochhalten, denn Kadaverficker trifft den aktuellen Nerv der Zeit und der heutigen Musik.

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